Auch bei der SH-Kontakt am 06.11.2025 in Stuttgart forderten die Vertreter des Handwerks insbesondere langfristig verlässliche Rahmenbedingungen, konstante energiepolitische Vorgaben sowie den Vorrang der Privatwirtschaft.
Nicht nur im Handwerk benötigen wir möglichst langfristig berechenbare Rahmenbedingungen, wenn Investitionen und eine florierende Konjunktur befördert werden sollen. Das würde der gesamten Wirtschaft helfen. Während der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Lage und den zusätzlichen Belastungen durch die amerikanische Zollpolitik nutzte der Elektroverband die SH-Kontakt in Stuttgart, um gemeinsam mit dem FV SHK BW für konstante Rahmenbedingungen zu werben und auf einheitliche Zeitvorgaben bei der Erreichung der energiepolitischen Ziele zu drängen. Besonders wichtig ist dabei auch die Sicherstellung des Vorrangs der Privatwirtschaft vor öffentlicher Betätigung, wie es unter anderem im Mittelstandsförderungsgesetz und in der Gemeindeordnung Baden-Württemberg ohnehin festgeschrieben ist.
In den Redebeiträgen von Stefan Menrath, dem Vorsitzenden des Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg, Wolfgang Becker, HGF des FV SHK BW, Dr. Michael Münter und Daniel Föst, dem neuen HGF des Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), wurden diese und weitere Forderungen des handwerklichen Mittelstands herausgearbeitet. Insbesondere wurde ein „Energie-Frieden“ eingefordert, um konstruktiv in die Zukunft kommen zu können. Zudem wurde auch auf die gemeinsam unter dem Dach von Handwerk BW erarbeiteten Forderungen zur Landtagswahl „26 für 26“ verwiesen, ergänzt durch SHK-spezifische Positionen.
Die SH-Kontakt in Stuttgart bietet eine hervorragende Plattform für den Austausch. Thomas Bürkle, Präsident des Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, und Andreas Bek, Hauptgeschäftsführer des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik, nutzten die Gelegenheit für zahlreiche Gespräche zu den gewerkspezifischen Forderungen des FV EIT BW in Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026, auch mit Marktpartnern und Kolleginnen und Kollegen aus dem Handwerk.
Neben Dr. Michael Münter, Amtschef des Umweltministeriums BW, Jutta Niemann MdL, der energiepolitischen Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion, hatten auch Frau Dr. Natalie Pfau-Weller MdL, Sprecherin für neue Mobilität der CDU-Fraktion, sowie Raimund Haser MdL, energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, und Prof. Dr. Erik Schweickert MdL, Sprecher für Handwerk und Mittelstand der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, ein offenes Ohr für die Anliegen des (Elektro-)Handwerks.
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